Minigolf


 

Viele haben sicherlich schon einmal Minigolf gespielt. Nur das sich unter diesem allgemein geläufigen Begriff fünf verschiedene Anlagentypen verbergen, wissen die wenigsten. Sicherlich wird dem einen oder anderen aufgefallen sein, das sich alle Anlagen unterscheiden. Auch die Bezeichnung der Anlagen unterscheiden sich auf Grund der installierten Bahnen.

Minigolf:
Die Bahnen bestehen aus Beton, sind 12 m lang und dürfen vom Spieler betreten werden. Auch die Reihenfolge und deren Hindernisse sind genormt und auf allen Minigolfanlagen gleich. Sie sind für den nationalen und internationalen Spielbetrieb zugelassen.
Miniaturgolf:
Die Bahnen mit den unterschiedlichen Hindernissen bestehen aus Eternit. Sie sind 6,25 m lang und in einem Stahlrahmen verlegt. Sie dürfen nicht betreten werden. Nur Anlagen, die mindestens 12 aus 25 genormten Hindernisse aufweisen, dürfen sich Miniaturgolfanlagen nennen und sind für den nationalen und internationalen Spielbetrieb zugelassen. Unsere Anlage entspricht diesen Anforderungen.
Cobigolf:
Ähnlich wie Minigolf. Die Anlagen bestehen aus 18 genormte Hindernisse, die aber im Gegensatz zum Minigolf drei Törchen vor jedem Hindernis haben. In unserer Region nicht vorhanden.
Sternengolf:
Die Anlage besteht 18 genormte Hindernisse, deren Bahnen aus Beton und 8m lang sind. Den Namen “ Sternengolf “ bekommt diese Anlage von ihrem letzten Hindernis, wo im Gegensatz zu allen anderen Hindernissen der Ziehlkreis nicht rund, sondern als Stern ausgebildet ist. In unserer Region nicht vorhanden.
Schwedische Filzbahn:
Diese Anlage unterscheidet sich am deutlichsten von allen Anlagen. Sie besteht aus Holz. Ihre Lauffläche ist mit einem filzartigen Belag bezogen. Sehr verbreitet sind diese Anlagen in Schweden. Aber auch bei uns erfahren sie zunehmender Beliebtheit. Die Bahnen mit ihren Hindernissen sind wiederum genormt. Sie können bis zu 18 m lang sein. Ihr Endkreis ist achteckig. Nur Anlagen, die aus 18 der 25 genormten Bahnen bestehen, dürfen sich Schwedische Filzbahn nennen und sind für nationale und internationale Wettbewerbe zugelassen. Die nächste in unserer Region installierte Schwedische Filzbahn ist in Bad Münder.
Sportbetrieb:
Unser Sport wird, wie in vielen anderen Sportarten auch, in verschiedene Punktspielklassen ausgetragen. Diese beginnen mit der Bezirksklasse und enden in der Bundesliga. Regionale -, Nationale - und Internationale Pokalturniere werden ausgetragen. Unsere Nationalmannschaften bestreiten internationale Vergleichskämpfe, Europa- und Weltmeisterschaften. Auch vergleichen sich Spieler in den verschiedenen Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften. Diese Sportveranstaltungen können über mehrere Tage andauern. Und hier wird es eine ernstzunehmende Sportart
.

Einzelspieler Kategorien:

Mannschaften:

Schüler weiblich/männlich:

bis 15 Jahre

Damen:

Insgesamt drei Spielerin Plus Ersatzspielerin. Seniorinnen und eine Jugendliche sind zugelassen.

Jugend weiblich/männlich:

bis 19 Jahre

Herren:

Insgesamt sechs Spieler plus einen Ersatzspieler. Senioren und zwei Jugendliche sind zugelassen.

Damen/Herren:

bis 44 Jahre

Jugend:

Drei Jugend weiblich/männlich plus ein Ersatzspieler. Schüler/Schülerin ist zugelassen.

Seniorinnen/Senioren  I:

ab 45 Jahre

Schüler:

Drei Schüler/Schülerinnen plus Ersatzspieler.

Seniorrinen/Senioren II:

ab 58 Jahre

Material:

Anders als beim Grossgolf, wo ein Ball und viele Schläger benötigt werden, haben wir nur einen Schläger, aber dafür unterschiedliche Bälle. Auch benötigen wir keinen, der uns unser Spielmaterial hinterher trägt.
Der Schläger:
Es gibt die unterschiedlichsten Formen und Ausführungen. Einige Spieler benutzen Puter vom Grossgolf, andere aber auch speziell für den Minigolfsport entwickelte Schläger. Alle aber haben eines gemeinsam: die Schlagfläche ist mit einer dicken Gummiplatte beklebt. Diese ermöglicht es ähnlich wie beim Tischtennis den Ball feinfühlig und wenn erforderlich mit Schnitt zu spielen.
Die Bälle:
Es gibt Hunderte von verschiedenen Bällen. Sie unterscheiden sich im Gewicht, Shorhärte und Sprunghöhe. Auch ihre Oberfläche ist unterschiedlich gestaltet. So gibt es Rohlinge, Raulack- und Lackbälle. Die unterschiedlichen und teilweise bunten Farben dienen nur zur besseren Unterscheidung. All diese Bälle haben ein unterschiedliches Lauf- und Bandenverhalten. Auch das Wetter spielt eine grosse Rolle. Darum ist es nicht verwunderlich, das gute Spieler oft 300 - 400 Bälle ihr Eigen nennen.

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